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systemadmin [2025/09/05 10:07] – [Zertifikate Certificate] techgurusystemadmin [2026/04/08 11:23] (aktuell) – [Mit Partet das Boot Flag wiederhestellen] techguru
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   su - mysql --shell=/bin/bash   su - mysql --shell=/bin/bash
 +
 +
 +== Nutzer abmelden ==
 +
 +Von der Kommandozeile aus lässt sich der Benutzer per ''loginctl'' abmelden.
 +
 +  loginctl terminate-user <Benutzername>
 +
  
  
Zeile 1003: Zeile 1011:
 ===== Flathub flatpak ===== ===== Flathub flatpak =====
  
-Distributions übergreifender Appstore. +Distributions übergreifender Appstore. Um die Repos von flathub.org einzubinden ist folgendes auszufüren: 
-Um Flatpak ohne Adminrechte zu nutzen, müssen Sie Flathub (oder eine andere Quelle) separat einrichten, diesmal als User-Installation: flatpak ''--user remote-add'' …. Bis auf die Option ''--user'' zwischen flatpak und dem Subkommando (remote-add, install, list) sind die Befehle identisch.+ 
 +  flatpak --user remote-add --if-not-exists flathub https://dl.flathub.org/repo/flathub.flatpakrepo 
 + 
 +Um Flatpak ohne Adminrechte zu nutzen, müssen Sie Flathub (oder eine andere Quelle) separat einrichten, diesmal als User-Installation: ''flatpak --user remote-add ...'' Bis auf die Option ''--user'' zwischen flatpak und dem Subkommando (remote-add, install, list) sind die Befehle identisch.
  
   flatpak --user install wesnoth   flatpak --user install wesnoth
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 === Aufräumen === === Aufräumen ===
  
-Software mit Flatpak deinstallieren. Geben Sie dazu flatpak uninstall gefolgt von der Anwendungskennung oder einem Namensbestandteil ein. Mit letzterem zeigt Flatpak Ihnen eine Liste von Anwendungen und Runtimes, die mit dem Suchwort übereinstimmen. Per Ziffer wählen Sie aus, was deinstalliert werden soll. Die persönlichen App-Daten entfernt Flatpak nicht automatisch. Wollen Sie diese gleich mit loswerden, ergänzen Sie die Option ''--delete-data''.+Software mit Flatpak deinstallieren. Geben Sie dazu ''flatpak uninstall'' gefolgt von der Anwendungskennung oder einem Namensbestandteil ein. Mit letzterem zeigt Flatpak Ihnen eine Liste von Anwendungen und Runtimes, die mit dem Suchwort übereinstimmen. Per Ziffer wählen Sie aus, was deinstalliert werden soll. Die persönlichen App-Daten entfernt Flatpak nicht automatisch. Wollen Sie diese gleich mit loswerden, ergänzen Sie die Option ''--delete-data''.
  
 Was Flatpak ebenfalls standardmäßig nicht entfernt, sind überflüssige Runtimes. Es könnte ja sein, dass Sie später eine andere App installieren wollen, die die Runtime braucht und Speicherplatz ist in der Regel üppig vorhanden, während das Warten auf einen Download lästig ist. Um die ungenutzten Runtimes rauszuwerfen, geben Sie ''flatpak uninstall --unused'' ein. Was Flatpak ebenfalls standardmäßig nicht entfernt, sind überflüssige Runtimes. Es könnte ja sein, dass Sie später eine andere App installieren wollen, die die Runtime braucht und Speicherplatz ist in der Regel üppig vorhanden, während das Warten auf einen Download lästig ist. Um die ungenutzten Runtimes rauszuwerfen, geben Sie ''flatpak uninstall --unused'' ein.
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 Das Programm ''parted'' mit Angabe der entsprechenden Festplatte starten: Das Programm ''parted'' mit Angabe der entsprechenden Festplatte starten:
  
-  parted /dev/sdf+  parted /dev/sdk
      
 Auf der parted Kommando-Shell nun der Einzeiler: Auf der parted Kommando-Shell nun der Einzeiler:
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 Auch direkt von der Bash lassen sich alle Kommandos aus der ''parted'' Kommando-Shell als Parameter verwenden.  Auch direkt von der Bash lassen sich alle Kommandos aus der ''parted'' Kommando-Shell als Parameter verwenden. 
  
-Überprüfen einer zuvor angelegten Partition auf der Festplatte ''/dev/sdf''. Wir überprüfen mit //print//+Überprüfen einer zuvor angelegten Partition auf der Festplatte ''/dev/sdk''. Wir überprüfen mit //print//
  
-  parted /dev/sdf print+  parted /dev/sdk print
  
 <code> <code>
 Model: TOSHIBA MK3263GSX (scsi) Model: TOSHIBA MK3263GSX (scsi)
-Disk /dev/sdf: 320GB+Disk /dev/sdk: 320GB
 Sector size (logical/physical): 512B/512B Sector size (logical/physical): 512B/512B
 Partition Table: gpt Partition Table: gpt
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 Option **-a** macht ein alignment der Partition Option **-a** macht ein alignment der Partition
  
-  parted -a optimal /dev/sdb mklabel gpt mkpart var_lib_mysql  0% 100%+  parted -a optimal /dev/sdk mklabel gpt mkpart var_lib_mysql  0% 100%
      
 Die Angabe vom Dateisystem ist überflüssig: Die Angabe vom Dateisystem ist überflüssig:
-Die Angaben von der genauen Partition /dev/sdb1 bzw. /dev/sdb2 **noch austesten**:+Die Angaben von der genauen Partition /dev/sdk1 bzw. /dev/sdk2 **noch austesten**:
 :!: :!:
-  parted /dev/sdb1 mklabel gpt mkpart MONITORING 1MiB 429GB +  parted /dev/sdk1 mklabel gpt mkpart MONITORING 1MiB 429GB 
-  parted /dev/sdb2 mklabel gpt mkpart GRAFANA 1 429GB+  parted /dev/sdk2 mklabel gpt mkpart GRAFANA 1 429GB
      
 :!: :!:
 Hier muss man auch beachten ob nicht schon bereits eine Partition Table existiert **gpt/msdos**. Falls schon eine Partitionstabelle existiert, dann verkürzt sich der Kommando wie folgt:  Hier muss man auch beachten ob nicht schon bereits eine Partition Table existiert **gpt/msdos**. Falls schon eine Partitionstabelle existiert, dann verkürzt sich der Kommando wie folgt: 
  
-  parted -a optimal /dev/sdb mkpart backup_hd 0% 100% +  parted -a optimal /dev/sdk mkpart backup_hd 0% 100%
- +
-  parted -a optimal /dev/sdk mkpart primary 0% 100% +
- +
  
 Im folgenden das schrittweise Anlegen einer 300GB Partition mit ''parted'' auf die Festplatte ''/dev/sdb'': //Dieses schrittweise Vorgehen hilft auch wenn man vorher einen Fehler gemacht hat, z.B. bei Start/Anfang 0 eingegeben hat statt 1// :!: Im folgenden das schrittweise Anlegen einer 300GB Partition mit ''parted'' auf die Festplatte ''/dev/sdb'': //Dieses schrittweise Vorgehen hilft auch wenn man vorher einen Fehler gemacht hat, z.B. bei Start/Anfang 0 eingegeben hat statt 1// :!:
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   watch --interval=10 "pkill -USR1 dd"   watch --interval=10 "pkill -USR1 dd"
 +  
 +oder neuere ''dd'' Versionen haben den Schalter ''status=progress'' eingebaut.
 +
 +
 +== Eine Partition als Datei erstellen ==
 +
 +Für Tests eine Partiton erstellen welche mit einem belieben Dateisystem ausgestattet werden kann.
 +Ebenso lässt sich die Größe per Block Size und Count einstellen. 
  
-  dd if=/dev/zero of=/home/user/my_file bs=1024 count=5000000+  dd if=/dev/zero of=/home/user/my_file bs=1024 count=5000000 status=progress
  
-bs specifies block size and count specifies the number of blocks, in the example above you’ll get 5Gb. Use anything you want.+bs specifies block size and count specifies the number of blocks, in the example above you’ll get 5GB. Use anything you want.
  
 Now format the file Now format the file
Zeile 2801: Zeile 2816:
   sudo mount my_file /mnt/my_file -o loop   sudo mount my_file /mnt/my_file -o loop
  
-Add an entry to /etc/fstab so it mounts on boot+Add an entry to ''/etc/fstab'' so it mounts on boot
  
   /home/user/my_file    /mnt/my_file   ext3   loop   /home/user/my_file    /mnt/my_file   ext3   loop
Zeile 2838: Zeile 2853:
 Hast du die Quellpartition gemountet, als du dd ausgeführt hast ? Hast du die Quellpartition gemountet, als du dd ausgeführt hast ?
 Wenn ja, das führt zu einem Image, welches nicht bootbar ist. Wenn ja, das führt zu einem Image, welches nicht bootbar ist.
- 
-problem erkannt problem gebannt. 
- 
-  dd if=/dev/sda2 of=/backup/image.img 
-  dd if=/dev/sda of=/backup/boot.img bs=512 count=63 
- 
-löst das problem zuverlässig. 
-andersherum geht es dann auch! 
-da scheinen noch irgendwelche daten zu liegen. 
-sda2 ist übrigends nicht gemountet, ich habe von einer livecd (systemrescue-cd) gebootet... 
-aber jetzt funktioniert es. 
  
 Du willst Deine Platte hda in eine Image-Datei speichern (auf hdb1) Du willst Deine Platte hda in eine Image-Datei speichern (auf hdb1)
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 +==== Network Manager ====
 +
 +Für das Konfigurieren des Netzwerks wird mittlerweile fast immer der NetworkManager genutzt.
 +
 +Halbgrafische Oberfläche zum Konfigurieren per CLI:
 +
 +  nmtui
 +  
 +Einen WLAN Hotspot mit folgenden NetworkManager Kommando erstellen:
 +
 +  nmcli device wifi hotspot ssid <example-network-name> password <example-password>
 +
 +WLAN Hotspot deaktivieren:
 +
 +  nmcli device disconnect wlan0
 ==== Routing konfigurieren ==== ==== Routing konfigurieren ====
  
Zeile 3321: Zeile 3340:
   Connection: close   Connection: close
   Content-Type: text/html; charset=iso-8859-1   Content-Type: text/html; charset=iso-8859-1
 +
 +
 +Anzeigen welche TLS-Version und SSL Cipher aktiv sind:
 +
 +  nmap --script ssl-enum-ciphers -p 443 meinserver.example.org
 +
  
  
Zeile 3821: Zeile 3846:
  
      
 +=== nmcli dev wifi list === 
 +
 +WLANs in der Nähe auflisten:
 +
 +  nmcli dev wifi list
 ==== Bluetooth ==== ==== Bluetooth ====
  
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 einer Text Datei speichern z.B. certificat.txt einer Text Datei speichern z.B. certificat.txt
  
-Zertifikat anzeigen/prüfen mit:+Prüfen ob Zertifikat übereinstimmt mit CA (Stelle welche Zertifikate unterschreibt). 
 + 
 +  openssl s_client -connect icinga2.mgmt.example.org:443 -CAfile /etc/ssl/certs/ICINGA_CA.pem 
  
-  openssl x509 -in certificat.txt -noout -text+Zertifikat anzeigen und Ablaufdatum prüfen mit: 
 +  openssl x509 -in certificat.cer -noout -text
      
 oder: oder:
systemadmin.1757059645.txt.gz · Zuletzt geändert: 2025/09/05 10:07 von techguru